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Allgemein:

Shiatsu ist in Japan zu Anfang dieses Jahrhunderts aus einer Verbindung der traditionellen Massage "Anma" mit den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin unter Einbindung des taoistischen Weltbildes entstanden.

Davon ausgehend, dass Energieblockaden die Ursache für körperliches, geistiges und seelisches Unwohlsein und Krankheit sind, versucht Shiatsu diese Blockaden zu lösen. Die Patientin/der Patient liegt hierbei in bequemer Kleidung auf einer weichen Unterlage am Boden. Die Behandlerin/der Behandler orientiert sich vorwiegend entlang der Energieleitbahnen, die aus der Akupunktur bekannt sind. Durch Verlagern des Körpergewichtes sinkt sie/er aus der Mitte heraus mit dem Handballen oder Daumen in die Energiepunkte (auch Akupunkturpunkte) ein, und versucht somit Energieblockaden aufzulösen und den Fluss der Lebensenergie (japan. Ki, chines. Qi) zu harmonisieren. Betont wird hierbei, dass gleich wie im Taiji Quan, jede Bewegung aus der Mitte heraus erfolgt.

Das "Gespräch mittels Berührung" findet vorwiegend mit Händen und Daumen statt, es können jedoch auch Knie, Ellbogen, Füße usw. eingesetzt werden. Weitere Möglichkeiten für das "Gespräch ohne Worte" sind Dehnungen und einfaches Halten.

Ziel von Shiatsu Behandlungen ist die Aktivierung und Harmonisierung der Lebensenergie und somit der Selbstheilungskräfte, Stärkung der Vitalität, Heilung von Krankheiten, sowie Aufrechterhaltung von Gesundheit und Lebensfreude.

Anwendungsbeispiele für Shiatsu sind: 

akute Beschwerden wie Kopfweh oder Rückenschmerzen, akute Infekte, Menstruationsbeschwerden sowie chronische Müdigkeit, innere Unruhe oder Nervosität. Gute Unterstützung bietet es auch bei Schwangerschaft, sowie als begleitende Therapie bei schweren oder chronischen Krankheiten.

Shiatsu Behandlungen können regelmaßig zur Gesundheitsprophylaxe (wöchentlich oder vierzehntägig), bei akuten Erkrankungen sowie bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden. Bei letzteren ist es empfehlenswert, eine Serie von 6-12 Behandlungen durchzuführen.